SanDisk Micro SDHC Speicherkarte

Tuesday, June 15, 2010





Creative FATAL1TY Pro Series Gaming Headset



Preis: EUR 31,97 Kostenlose Lieferung.


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Qualität und Verarbeitung: Gut. Schulnote 2
Soundqualität in diesem Preissegment: Hervorragend. Schulnote 1+
Aufnahmequalität: Ausreichend bis befriedigend. Schulnote 3-
Mic-Mute Schalter: Nicht empfehlenswert. Schulnote 6--
Aussengeräuschdämpfung: Niedrig. (Neutrale Wertung, da mancher nix von der Aussenwelt hören will, während die Hausfrau gern hört wenn ihr Mann heim kommt) ;-)

Pro:
Komfortables Tragegefühl, wesentlich besser als bei manchem teureren Headset und wenn man nicht die riesen Dumboohren hat, umschliesst es die Lauscher sogar vollständig und angenehm. Es fühlt sich sehr leicht an und auch nach mehreren Stunden gibts bei mir keine Druckstellen.
Mit im Lieferumfang ist ein Kunstlederbeutel mit Innentasche für das abnehmbare Mic, was schon ein nettes Gimmick ist.
Die Klangqualität ist wirklich klasse! Nach vielen ausprobierten Headsets von 8 bis 80 Euro würde ich dieses mindestens auf Platz 2 ansiedeln!
Das Microfon ist abnehmbar - bastelfreudigen Zeitgenossen steht also die Möglichkeit offen einfach ein anderes in die 3.5mm Klinke zu stecken ;-)
Der Microarm ist auf jeden Fall prima, sehr flexibel und hält astrein die Position.
Das Übliche wie langes Kabel, Lautstärkeregelung, blablub muss nicht erwähnt werden - ist vorhanden und funktioniert. Bis auf...

Kontra:
Wenn man mit jemandem Telefoniert, sollte man auf garkeinen Fall ( !!! ) den Mic-Stummschalter benutzen. Ausser man findet es lustig seinem Gesprächspartner das Trommelfell zu zerfetzen. Hören tut er einen zwar nicht mehr, womit das Ziel erreicht wär - aber ich denke jeder Gesprächspartner würde simple Stille dem lauten "Rauschkreischen" (wie es bezeichnet wurde) vorziehen. Dort hat der Hersteller wohl einen Widerstand oder so vergessen.. oder zuviel verbaut? Jedenfalls: Finger weg und Software-Mute benutzen!
Die Aufnahmequalität wirkt ein wenig flach, da war mein Sennheiser Mic was ich vorher hatte besser. Dennoch würde ich es für ein Zock- und Telefon-Headset als durchaus ausreichend bezeichnen.
Ein wenig Schade ist, dass die Microseite nicht gewechselt werden und das Micro nicht nach oben geschwenkt werden kann.

Bemerkung:
Brillenträger mit kurzen Haaren könnte das Geräusch stören, was beim Kopfdrehen entsteht, wenn der Bügel der Brille über das Ohrpolster "knatscht". Ich hab grad meine langen Haare dazwischen gehängt und jetzt kein Problem mehr :D
Der Anpressdruck ist.. na auf jeden Fall nicht zu gering. Mag an meinem Quadratschädel liegen - Frauen mit kleinen Köpfen und kleinen Ohren sollten hier nix zu meckern finden. Doch wie oben bereits gesagt, ist es dennoch angenehm und nicht "zu" fest.





Sony MDR EX 90 In-Ohr-Kopfhörer schwarz

EUR 49,99



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... die perfekten Ohrhörer oder auf Neudeutsch In-Ear Phones für meinen iPod.
Als Testsieger ist mir der SONY MDR-EX90 im Vergleichstest des Magazins 'Fit For Fun' zum ersten mal aufgefallen. Das Testzitat: "Mobil audiophil: ein In-Ear-System mit der besten Klangqualität und sehr gutem Tragekomfort." Damit hat er sich unter anderen gegen den Shure E3c und Sennheiser MXl 70 behauptet.

Bis vor kurzem habe ich noch den Sony MDR-ED 31 LP verwendet. Ganz glücklich war ich mit diesem Ohrhörer nicht, da die Höhen zu wenig detailliert und die Bässe zu schwammig waren. Dem Klangbild fehlte es einfach an Details.

Nun, nach welchen Kriterien bewerte ich ein In-Ear System?

1. Klang
2. Tragekomfort
3. Geräuschdämmung nach Außen / Innen

zu 1.
Wenn man die Rezensionen bei Amazon liest, scheint es in den meisten Fällen nur auf die kraftvolle Wiedergabe von Bässe anzukommen. Wo bleibt hier der Klang? Was ist mit einer natürlichen Wiedergabe?
Genau in diesen Kategorien spielt der MDR-EX90 seine Stäken aus. Die Höhen kommen angenehm frisch und hochauflösend, die Mitten sind nicht dominierend und die Bässe kommen wohl dosiert aber sehr genau, tiefreichend und knackig. Die Ohrhörer wurden auf eine natürliche Wiedergabe hin optimiert und nicht auf irgendwelche Bass-Effekte. Seine Qualitäten kann er bei jeder Lautstärke souverän unter Beweis stellen. Klang-Einstellungen am Wiedergabegerät (Höhen / Tiefen / Equilizer) sind für mich ein Tabu, weshalb ich mit den MDR-EX90 besonders glücklich bin.
Die Auswahl der Polstergröße (3 Größen werden mitgeliefert) beeinträchtigt die Wiedergabe enorm. Hier sollten allen Größen in jedem Fall durchprobiert werden. In meinem Fall passt die mittlere Größe perfekt.

zu 2.
Der Ohrhörer wird in den äußeren Gehörgang eingeschoben und das Hauptstück des MDR-EX90 findet, zumindest bei meinen Ohrwascheln einen sehr guten Halt ohne zu drücken. Nachbessern, um einen besseren Klang zu erhalten, wie z.B. bei den MDR-ED 31 LP, muss ich dabei nicht. Die Ohrhörer behalten auch ihren Halt, wenn gekaut wird. Natürlich hat jeder Mensch andere Ohrwascheln - für meine sitzt der MDR-EX90 einfach perfekt.

zu 3.
Die Geräuschdämmung spielt bei mir eigentlich keine Rolle. Jedenfalls werden Geräusche von Außen stark abgeschwächt. Vor allem Geräusche durch Bewegungen am Kabel sind aus meiner Sicht als sehr gering zu bezeichnen.

Fazit:
====
Der MDR-EX90 ist zwar kein Low-Budget Ohrhörer, doch für ca. EUR 75,00 bekommt man endlich ein In-Ear System, dass klanglich mit den großen geschlossenen Systeme mithalten kann. Wer glaubt, mit Systemen um EUR 20 - 30 (z.B. Sennheiser MX-550) die perfekten Ohrhörer gefunden zu haben, der sollte sich mal den MDR-EX90 anhören. Da liegen einfach Welten dazwischen und so relativiert sich die auf den ersten Blick teure Anschaffung.